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Liebe Leserin, geschätzter
Leser, Ich darf mich auf dieser Seite vorstellen und frage mich insgeheim, ob das eigentlich noch nötig ist. Wenn Ihr meine Geschichten aufmerksam lest, erfahrt Ihr wahrscheinlich mehr über mich, als ich hier mit Worten ausdrücken könnte. Aber gut, ich werde versuchen, ein Porträt von mir zu skizzieren. Obwohl ich mit dem Namen Thomas gerufen werde, wurde mir in einem früheren Freundeskreis der Name Juxi verpasst. Tja, Juxi, wie kommt man darauf? Wenn man, so wie ich, im Jahr 1979 geboren wurde, kommt man im Laufe des Lebens immer wieder zu der Erkenntnis, dass anscheinend jeder zehnte Thomas heißt. Man versucht es mit Tom oder Tommy, um die Leute schnell unterscheiden zu können. Im Jugendalter trat ich der freiwilligen Feuerwehr bei. Und was gab es dort? Na los, ratet. Wie, ihr kommt nicht darauf? Gut, ich erzähle die Geschichte, habt Geduld, sie ist ganz kurz. Es gab schon zwei Kerle mit meinem Namen, sprich Thomas und Tom waren schon belegt. Bei einem Saufgelage nach einer Übung kam einem Kollegen die rettende Idee. Man missbrauchte meinen zweiten Vornamen, schraubte an den Buchstaben und fertig war mein Spitzname, der nun nur noch im Internet seine Anwendung findet – ein Relikt meiner Jugend also. Es drängt sich förmlich auf, ihn fürs Internet zu verwenden, er ist mein persönliches Schutzmäntelchen, das mich vor dem Erkanntwerden in der Zivilisation schützt. Das ist in manchen Positionen notwendig oder einfach nur sinnvoll. Man möge mir meine Verschlossenheit verzeihen. Ihr werdet mich durch meine Geschichten kennenlernen, zumindest einen Teil von mir. Man hat doch immer ein Bild vom Autor im Kopf, nachdem man eines seiner Bücher gelesen hat, oder nicht? Deshalb hätte ich es vorgezogen, euch nicht mein Bild vorzusetzen. Manchmal zerstört es die Illusion. Wenn Du, geschätzte/r LeserIn, jener Gruppe von Menschen angehörst, die doch darauf besteht, mich als Person kennenlernen zu dürfen, so lade ich Dich ein, die nachfolgenden Zeilen zu lesen. Ich, Juxi alias Thomas wurde am 30. Mai 1979 geboren, wuchs in einer kleinbürgerlichen Familie auf, genoss fast 8 ganze Jahre das alleinige Dasein als Kind, ehe sich meine Schwester dazugesellte. Behütet wuchs ich heran und erreichte schließlich das Grundschulalter. Dieses Stadium schien ein erstaunlich kurzes in meinem Leben gewesen zu sein, denn einen Wimpernschlag später fand ich mich im Gymnasium wieder. Diese Zeit war – wie für viele Menschen – geprägt von Prüfungen, schriftlichen Arbeiten und der ersten Liebe. Tja, die erste war zwar heftig aber ebenso kurz und endete noch abrupter als sie begonnen hatte. Als mich die Gefühle zum zweiten Mal übermannten, war ich immerhin schon fast 17. Die Beziehung, samt ihrer anfänglichen Schwierigkeiten, sie hätte beinahe in einem Trümmerhaufen für meine Liebste und mich geendet, erleichterte mir den Schulalltag ganz enorm. Anmerkung an der Stelle: Ein Werk, das ich ausschließlich Sabine und unserer Beziehung widme, ist im Entstehen. Unseren „Leidensweg“ könnt ihr darin nachlesen und mitverfolgen. Ich hoffe, dass Ihr im letzten Drittel nicht ansatzweise so leiden werdet wie wir zu jener Zeit. Noch ehe ich mich versah, war die Schule vorüber, der Wehrdienst wartete auf mich. Aber irgendwie brachte ich auch diese nicht gerade berauschende Zeit hinter mich und begann ein technisches, sehr anspruchsvolles Studium. Das Ende dessen naht und sowohl meine Freundin als auch ich sind darum bemüht, uns ein Standbein in dieser äußerst erfolgreichen Gruppe unserer Uni zu sichern. Aus dem Grund schotten wir uns auch weitgehend ab, geben in den Weiten des Internets nicht besonders viel von uns Preis. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis. Zu meinem Äußeren: Eines vorneweg: Leider (oder Gott sei Dank?) kann ich jetzt mit keinen Besonderheiten aufwarten, ja, ich muss gestehen, dass ich außergewöhnlich normal aussehe. In Details sieht das so aus:
Ich bin 1.85 Meter groß,
schlank bis sportlich (das ist bekanntlich Ansichtssache), habe relativ
dunkles, zumeist kurzes Haar und eigentlich auch sonst keine besonderen
äußeren Kennzeichen.
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